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DJK Blau Weiß Lavesum Sportverein von 1931 e.V. |
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aktualisiert am 29.12.2009 |
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Haltern am See. A-Kreisligist DJK BW Lavesum schaffte es bis ins Finale der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in Haltern am See. Der Ausrichter stand damit vor seinem größten Triumph seit dem Titelgewinn 1993 gegen den TuS Sythen. Vollenden konnte die Elf von Michael Ecker den Titeltraum dann aber doch nicht. Am Ende machte in der Neuauflage des Endspiels von 2007 einer der Favoriten das Rennen. Bezirksligist SV Lippramsdorf setzte sich im Finale mit 2:0 durch und feierte den sechsten Titelgewinn in diesem Jahrtausend. In seinem ersten Vorrundenspiel hatte er sich noch mit einem 0:0 gegen den Außenseiter begnügen müssen. „Es ist immer schön einen Titel zu gewinnen”, freute sich LSV-Trainer Josef Ovelhey. Seine bewährte Taktik, mit einem eher kleinen Kader anzutreten („Wenn viele Leute dabei sind, gibt es schon mal Unruhe, weil jeder möglichst viel spielen will”), ging einmal mehr auf. Allerdings: „Nach dem Endspiel waren meine Jungs ziemlich platt. Gerade das Halbfinale gegen den TuS, das für mich von der Dramatik und Spannung das beste Spiel des Turniers war, hat ganz schön viel Kraft gekostet.
Im Grunde gelaufen war das Endspiel schon nach 32 Sekunden, als Maik Rejek den LSV in Führung schoss und damit seiner Elf in die Karten spielte. Sie konnte abwarten. Ovelhey: „Uns war klar, dass bei Lavesum wie bei uns am Ende des Turniers die Kraft nachlassen würde und das eigentlich unsere technischen Fähigkeiten den Ausschlag geben müssten. DJK-Kapitän Maik Gerding hatte noch in der ersten Halbzeit zwar zweimal den Ausgleich auf dem Fuß. Ansonsten aber musste der Außenseiter die Überlegenheit des neuen Titelträgers anerkennen, für den Simon Boczula noch vor der Pause den 2:0-Endstand besorgte. „Wer im Finale steht und nicht gewinnt, der ist natürlich erst einmal enttäuscht”, räumte Michael Ecker ein. Lavesums Trainer sagte aber auch: „Im Grunde genommen hat meine Mannschaft ein geiles Turnier gespielt und so guten Fußball gezeigt, wie ich es ihr gar nicht zugetraut hätte.” Dazu beigetrgen haben mögen seine Umstellungen, nachdem es in der Vorbereitung auf die Stadtmeisterschaft nicht so gut gelaufen war. Statt im früher bewährten 1-2-1-System ließ Ecker seine Jungs im 2-2 spielen, „die Linksfüßer nach rechts und die Rechtsfüßer nach links”. Gerade im ersten Vorrundenspiel gegen den späteren Stadtmeister sollte das fruchten. „Aber im Finale ist uns nichts mehr eingefallen, das erste Tor für den LSV ist zu früh gefallen. Wir waren auch ein bisschen platt.” Vizemeister. Immerhin. Damit ließ der Gastgeber den Titelverteidiger TuS Haltern hinter sich, der sich diesmal nach einem 2:1 im Prestigeduell gegen den ETuS Haltern mit Platz drei begnügen musste, nachdem er zuvor im Halbfinale das andere Prestigeduell gegen Lippramsdorf mit 3:5 nach Neunmeterschießen verloren hatte. LSV-Keeper Sven Berger hielt den entscheidenden Schuss von Tim Kullick. Boczula machte danach mit seinem Treffer den Finaleinzug seiner Elf klar. Im zweiten Halbfinale schien alles auf einen Favoritensieg hinauszulaufen. ETuS Haltern, der Stadtmeister von 2006, führte schnell 1:0 gegen Lavesum, ehe die Partie binnen 33 Sekunden kippte. Erst traf Gerding zum Ausgleich, dann Pascal Kösters sogar zum 2:1. Und als beide Mannschaften nach einigen nickligen Aktionen in dezimierter Besetzung auf dem Feld standen, machte Dennis Wittrich nach schöner Vorarbeit von Mike Westrup das 3:1 für Lavesum perfekt. Der Außenseiter stand im Finale. Ob auf oder abseits des Feldes. Als Gastgeber hat sich die DJK BW Lavesum bestens präsentiert. 27.12.2009 Quelle: WAZ |